Länderkennungen für Sex-Stellungen

Irgendwie ist es schon komisch zu hören, dass es für viele Sex-Stellungen und Praktiken Länderkennzeichnungen gibt. Aber was genau hat das den damit auf sich und woher stammen eigentlich diese ganzen Bezeichnungen?

Der Blog von Lovehoney hatte sich schon vor einigen Jahren mit dem Thema befasst und eine Liste mit den ganzen, bekannten Bezeichnungen der Sex-Stellungen zusammengestellt. Ich durfte mich dieser Liste bedienen um diese mal in meinen Worten auf diesen, meinem Blog wiederzugeben.


Vielen Dank an dieser Stelle, an Lovehoney.de.

Diese Liste ist in Alphabetischer Reihenfolge aufgestellt, aber natürlich gebe ich keine Garantie auf deren Richtigkeit und Vollständigkeit. Sollte noch etwas fehlen oder eine Praktik korrigiert bzw. ergänzt werden, so schreibt es doch bitte in die Kommentare. Ich würde mich darüber sehr freuen.

 

Albanisch:

Auch wenn es etwas schwierig ist, es sich genau vorzustellen wie das vonstatten gehen soll, so wird bei dieser Praktik der Penis mit der Kniekehle der Frau bis zum Höhepunkt stimuliert.

Der Mann legt sich dabei auf den Rücken und die Frau schlingt dann ihr Bein um den Penis des Mannes und fängt an, mit auf- und Abwärtsbewegungen ihn zu stimulieren.

 

Arabisch:

Diese Praktik wird wohl auch als „Persisch“ bezeichnet und es handelt sich hierbei mehr um eine Praktik als um eine Stellung. Wenn man Sex auf „Arabisch“ haben möchte, taucht man sein bestes Stück, sprich seinen Penis, vorher in warmes Öl. Das sollte die Durchblutung und die dadurch bedingte Empfindsamkeit der weiblichen Vagina steigern. Natürlich sollte das Öl nicht zu warm, sprich zu heiß sein, weil es sonst ganz schnell schmerzhaft werden kann.

 

Brasilianisch:

Bei dieser Praktik ist man beim Sex entweder verkleidet, oder man trägt dabei ein Maske. Ob das von dem berühmten Brasilianischen Karneval herkommt, kann ich leider nicht sagen.

 

Chinesisch:

Diese Praktik bzw. Stellung wird auch als „Chinesische Schlittenfahrt“ oder auch als „Chinesische Schubkarre“ bezeichnet.
Dabei liegt die Frau auf dem Rücken und hebt Ihre Hüfte an, in dem Sie sich mit ihren Füßen abstützt. Der Mann kniet sich zwischen Ihren Beinen hin und dringt dann in Sie ein. Sie kann dann ihr Becken auf den Oberschenkeln des Mannes ablegen.

 

Deutsch:

Mit „deutsch“ ist eigentlich die Lieblingsstellung der deutschen beim Sex gemeint.

Die Missionarsstellung. Nicht gerade aufregend, aber immer noch sehr beliebt. Daher bezeichnen viele diese Stellung auch als „Deutsch“ wenn es um Sexpraktiken geht.

 

Englisch:

Auch wenn man mit dieser Bezeichnung eigentlich den Garungsgrad von einem guten Steak in Verbindung bringt, ist hierbei etwas anderes gemeint.

Dabei handelt es sich um eine meiner bevorzugten Sexpraktiken.

Beim Sex auf Englisch geht es schon etwas in die Richtung „SM“, wobei man zwar den Partner Fesselt und das Gefühl von Dominanz und Unterwerfung genießet und es auch zum Einsatz von Peitschen und Gerten kommt, aber es nicht übertreibt und dem Partner auch keine schmerzen hinzufügt.

 
Finnisch:

Es ist so einfach wie banal… Hierbei ist der Sex in der Sauna gemeint.
(Wie sollte es auch anders sein, oder?
J )

Natürlich sollte man hier aufpassen, das es nicht zu heiß wird. Da kann auch mal der Kreislauf schnell schlapp machen…!

 

Französisch:

Das sollte eigentlich jedem ein Begriff sein. Dies ist die Praktik von der man am meisten hört. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine sehr geläufige Bezeichnung für den „Oralsex“.
Griechisch:

Der Begriff „Griechisch“ ist ein Synonym für Analsex.

Es scheint wohl aus der Antike zu kommen, wo der Sex zwischen allen Geschlechtern von der Gesellschaft her akzeptiert wurde und wohl diesen Begriff somit geprägt hat.

 

Indisch:

Beim Indischen Sex geht es mal so richtig zur „Sache“… J

Sobald man ein ausdauerndes Liebesspiel hat mit vielen, vielleicht auch komplizierten Stellungen, spricht man von der Sexvariante Indisch. Wahrscheinlich wurde das mal aus dem Kamasutra abgeleitet, was ja bekannter weise das Indische „Sexbuch“ schlecht hin ist.

 

Italienisch:

Auch hierbei wird der Sex mit einem Körperteil bezeichnet. Dabei wird der Männliche Penis mit der Achselhöhle stimuliert. Wie genau das funktionieren soll und ob das auch so befriedigend sein soll, kann sich jeder für sich selber herausfinden.

 

Japanisch:

Unter dem Begriff „Japanisch“ habe ich mehrere Definitionen gefunden gehabt.

Zum einen handelt es sich hierbei nicht direkt um eine Stellung oder eine Praktik an sich und ich habe lange überlegt die mit in diese Liste aufzunehmen, aber ich denke das es doch irgendwie hier hineinpasst.

Viele Japaner können Zuhause keinen Sex haben, weil entweder die Wände zu dünn sind oder sie noch bei ihren Eltern leben, was ja in Japan sehr üblich ist. Um also etwas Privatsphäre zu haben, gehen viele Japaner in extra eingerichtete Love-Hotels. Diese Hotels wurden speziell für Paare errichtet, die einfach mal ungestört Sex haben möchten. Diese Hotels haben aber nichts mit einem Bordell oder dergleichen zu tun. Also könnte man unter dem Begriff „Japanisch“ verstehen, dass man mit seinem Partner in ein Hotel geht um einfach mal ungestörten Sex zu haben.

Zum anderen trägt man beim Sex auf Japanisch hautenge Kleidung, vorzugsweise aus Lack und/oder Latex. Beim eigentlichen Sex behält man diese Kleidung auch an. Die wichtigsten Stellen werden dann beim eigentlichen Akt freigelegt.

 

Mongolisch:

Dieser Begriff wurde wohl von dem „Nasereiben“ abgekupfert, was zur Begrüßung diente und womit die Mongolen immer in Verbindung gebracht wurden. Nur sind hier nicht die Nasen, sondern die Pobacken gemeint. Man steckt das Männliche Glied zwischen die Pobacken des Partners und reibt ihn dort solange bis zum Höhepunkt.

Da ich ja ein kleiner „Po-Fetischist“ bin, mag ich diese Praktik auch sehr gerne…

 

Portugiesisch:

Hierbei handelt es sich um die umgedrehte Reiterstellung. Die Frau setzt sich auf den Mann, aber mit dem Rücken zu ihm. Somit kann der Mann den Anblick des Po´s seiner Frau genießen und zum anderen sieht er auch wie sein Penis in der Vagina seiner Frau steckt, was für viele ein sehr erregender Anblick ist.

 

Russisch:

Dieser Begriff hat gleich zwei Bedeutungen. Zum einen ist damit der „Schenkel-Sex“ gemeint. Sprich, der Mann führt seinen Penis nicht in die Vagina der Frau ein, sondern er wird zwischen den Schenkeln der Frau bis zum Höhepunkt gerieben.

Bei der zweiten Bedeutung handelt es sich um eine „Ölmassage der Geschlechtsregionen“. Hierbei kommt es auch nicht direkt zum eigentlichen Akt, sondern die Geschlechtsteile werden mit Öl eingerieben und dann sanft massiert.

 

Schwedisch:

Auch hier gibt es gleich zwei Varianten. Bei der ersten Variante handelt es sich um eine gegenseitige Masturbation. Sprich, „Er“ streichelt „Sie“ und „Sie“ wiederum streichelt „Ihn“ bis zum Höhepunkt.

Es ist auch einer meiner, oder besser gesagt, unsere Lieblinkspraktik, da der gemeinsame Orgasmus der mit der Hand gemacht wird, schon etwas Besonderes  und für uns auch intensiver ist, aber das muss jeder für sich selber herausfinden.

Bei der zweiten Variante handelt es sich eigentlich um keine Variante an sich. Zumindest ist das meine Meinung… Hierbei wird, bevor man in die Frau eindringt, die Vorhaut des Männlichen Gliedes zurückgezogen, so dass die Eichel freiliegt. Somit wird der Mann mehr stimuliert und kommt dann schneller zum Höhepunkt.
 

Spanisch:

Diese Praktik umschreibt den einfachen „Busen-Sex“. Ja, ganz genau. Der Penis wird zwischen den Brüsten der Frau eingeklemmt und bis zum Höhepunkt gerieben. Hierbei kann die Frau durch das zusammendrucken ihrer Brüste den Druck und somit die Intensität variieren.

 

Thailändisch:

Diese Variante wird auch als „Thai-Massage“ bezeichnet. Hierbei massiert die Frau mit ihrem ganzen Körper den Körper des Mannes. Dabei werden auch wohlduftende Öle verwendet.

 
Quellennachweis: Lovehoney-Blog und jolie.de
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