[Testbericht] Fleshlight Masturbator mit Vibration

Dieser Bericht kann als Werbung oder als Produktplatzierung, für das jeweilige Sextoy, Produkt und /oder dem Hersteller bzw. dem Shop angesehen werden.

Hierbei handelt es sich um den legendären Masturbator, aus dem Hause Fleshlight in einer besonderen „vibrierenden“ Ausführung.

Mir wurde dieser Masturbator von Vinico zum testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank. 


Hersteller und Verpackung

Fleshlight ist ein sehr bekannter Hersteller von Masturbatoren. Viele meinen das es sich dabei um die besten auf dem Markt handeln. Nur einige wenige Masturbatoren aus Japan kommen wohl an die aus dem Hause Fleshlight heran.

Bei diesem Masturbator handelt es sich im Prinzip um einen „klassischen“ Masturbator aus der breiten Produktpalette des Herstellers, der diesmal nur etwas Modifiziert wurde. Und zwar mit kleinen Vibratoren um das Gefühl zu verbessern bzw. dem ganzen einen besonderen „Kick“ zu geben.

Auch bei diesem Modell wird der eigentliche Masturbator in einer großen und ansprechenden Verpackung aus Karton geliefert. Vorne ist ein großes Sichtfenster, was den Blick auf das eigentliche Produkt frei gibt. Auf einer Seite befindet sich in einer Art „Reliefdruck“ das Innenleben des Masturbators. Es zeigt einen optisch das Innenleben an und man kann es noch zusätzlich etwas „erfühlen“.

Auf der Rückseite findet man wie gewohnt noch verschiedene Informationen über den Inhalt der Verpackung und über das Material selber. Leider, wie immer, alles nur in englischer Sprache.

Auch hier ist die Verpackung mit zwei Siegeln verschlossen. Somit kann man sicher sein ein neues und garantiert unbenutztes Toy zu erhalten.

 

Inhalt der Verpackung

Die Verpackung lässt sich einfach oben öffnen und den Masturbator, sowie das Zubehör entnehmen.

Als Zubehör liegt folgendes bei:

       Eine kleine Produktübersicht aus dem Hause Fleshlight

     –       Eine kleine Probe Gleitgel
     –       Zwei Anleitungen zur Verwendung und Pflege (einmal in Deutsch und einmal in 
          Englisch)

     –       3 einzeln verpackte Vibratoreinheiten
     –       1 Blister mit 10 Ersatzbatterien
 

Das Material

Das Gehäuse besteht aus einem festen Kunststoff. Die Farbe ist ein leichtes Grün-metallic.


Das Innenleben besteht aus dem Material „SuperSkin“. Es handelt sich um eine Eigenentwicklung aus dem Hause Fleshlight, was vom Gefühl her sehr nah an Menschliche Haut herankommt. Vor allem wenn es mit reinem Talkum eingerieben wird. Anfangs und nach dem man das Talkumpuder abgewaschen hat  wirkt das Material leicht klebrig und man hat ein leicht öliges Gefühl an den Fingern. Aus diesem Grund sollte man das Insert auch immer mit Talkum behandeln damit es seine Geschmeidigkeit behält.

Laut dem Hersteller soll das Material frei von Schadstoffen, vor allem von Phtalaten, sein. Da man diese Aussage nicht nachprüfen kann muss man sich hierauf wohl oder übel auf die Aussagen des Herstellers verlassen.

Das Material selber ist so gut wie geruchsneutral. Nur wenn man sehr nah herangeht kann man einen leichten Geruch nach „Kunststoff“ wahrnehmen. Der Geruch ist aber nicht intensiv oder irgendwie aufdringlich.
Allgemeiner Ersteindruck

Wie eigentlich aus dem Hause Fleshlight gewohnt, handelt es sich hierbei wieder einmal um ein wirkliches Qualitätsprodukt.

Das Gehäuse entspricht der klassischen Form einer Taschenlampe.

Die Vordere Abdeckung besitzt einen einfachen Bajonettverschluss.

Der hintere Deckel ist geschraubt. Auch hier befinden sich ein paar kleinere Aussparungen um damit während der Verwendung die Sogwirkung besser regulieren zu können.

Der Eingang vom Masturbator ist einer Vagina nachgebildet. („Klassicher“ Eingang)

Innen befinden sich kleine Reiznoppen, die laut der Hersteller-Beschreibung, die Vibration an den Penis weiterleiten, aber dazu später mehr.

Wenn man das Insert (Masturbatoreinsatz) herausnimmt, entdeckt man im vorderen Bereich 3 große Taschen in denen die einzelnen Vibratoreinsätze rein gesteckt werden.

Auch hier ist wieder alles einwandfrei verarbeitet worden. Scharfe kanten oder Grate sucht man vergebens.
Die Verwendung

Bevor man nun die Fleshligt  mit den Vibratoren verwenden möchte, muss man die einzelnen Vibratoreinheiten erst einmal auspacken. Jeder Vibrator ist in einem kleinen Tütchen eingeschweißt.


Bei den Vibratoren handelt es sich um kleine Behältnisse von ca. xx mm Durchmesser und einer Länge von ca. xx mm.

Es befindet sich nur ein Knopf zum ein- und Ausschalten an den Gehäusen. Einen Regler, für die Intensität,  gibt es nicht.

Es befinden sich bereits Batterien in den Vibratoren. Insgesamt sind es xx Batterien pro Vibrationseinheit. Die Ersatzbatterien in dem Blister sind wirklich als Ersatz gedacht, so dass man den Blister erst einmal an die Seite legen kann.

Bevor man die Vibratoren zum ersten Mal benutzt, muss man diese erst einmal öffnen, da sich auf den Batterien (Knopfzellen) eine kleine Kunststoffscheibe befindet, die wohl als Transportsicherung gedacht ist. Man sollte auch darauf achten das alle Knopfzellen Polungsrichtig drinnen liegen. Bei mir waren in zwei von den Vibratoren einige Knopfzellen falsch herum eingebaut, so dass diese erst einmal keinen Mucks von sich gegeben haben.

Die Vibration ist, für die Größe, überraschend kräftig.

Ob die Vibratoren wasserdicht sind, ist leider nicht zu erkennen. Die Bedienungsanleitung und die Beschreibung gibt hierüber leider keinerlei Auskunft.

Um ein möglichst objektiven Eindruck zu bekommen, habe ich die Fleshlight erst einmal ohnedie Vibratoreinsätze getestet:

Auch hierbei kann man das Insert vorher aus dem Gehäuse nehmen und es in warmes Wasser legen, damit das Material sich etwas erwärmt.

Bei der Verwendung sollte man unbedingt Gleitgel auf Wasserbasis verwenden, da Gleitgele auf Silikonbasis das Material angreifen könnte.

Auf die Menge sollte man auch achten. Verwendet man zuviel, gerade bei den Modellen mit einer Struktur im Innern, werden die Zwischenräume mit Gel ausgefüllt und somit bekommt man von den Reiznoppen und Rillen weniger mit und das Gefühl wird etwas gedämpft. Lieber am Anfang etwas weniger verwenden und später noch etwas hinzufügen, wenn es denn nötig sein sollte. Hier ist weniger mehr.

Man kann sehr einfach und leicht eindringen, da das Material sehr dehnbar und die Vagina-Öffnung angenehm groß bemessen ist. Der Penis wird komplett umschlossen und durch den Kanal und das Material ein angenehmer Druck ausgeübt. Die Reiznoppen massieren den kompletten Penis, insbesondere die Penisspitze, sehr angenehm. Auch bei dieser Variante der Fleshlight ist das Gefühl recht intensiv. Somit lässt der Orgasmus nicht lange auf sich warten. Bei mir war er wieder einmal recht heftig und sehr schön.

Je langsamer und vorsichtiger zu werke geht um so länger kann man es aushalten.

Bei der Verwendung Sogwirkung mit Hilfe der hinteren Abdeckung regulieren. Ist der hintere Deckel komplett geschlossen, hat man einen recht starken Saugeffekt. Öffnet man hingegen den Deckel etwas, wird dieser Effekt abgemildert. Dank der Öffnungen am hinteren Deckelgewinde, kann die Luft recht gut entweichen. Diesmal klappert der Deckel auch nicht mehr so nervig wie bei manchen anderen Modellen.

Beim Eindringen sollte man den hinteren Deckel etwas öffnen, damit die Luft die sich im inneren befindet entweichen kann. Ist der Deckel geschlossen, sucht sich die eingeschlossene Luft einen anderen Weg, nämlich nach vorne heraus. Dabei kann es gut passieren das auch das Gleitgel wieder mit rausgedrückt wird.

Test der Fleshlight mit den Vibratoreinheiten:

Bevor man die Fleshlight mit Vibration genießen darf, muss man vorher das Insert aus dem Gehäuse nehmen und die eingeschalteten Vibrationseinheiten in die vorgesehenen Seitentaschen des Inserts  stecken. Wenn alle Vibrationseinheiten verstaut sind, kann man das Insert nun wieder zurück in das Gehäuse stecken.

Da sich nun die Vibratoren in dem Insert befinden, ist es etwas fummelig dieses zurück in das Gehäuse zu verfrachten, da das Insert nun nicht mehr so ganz Flexibel ist. Wenn die Vibratoren laufen kann man ein leichtes Brummen hören, da das sich das Gehäuse wie ein Resonanzkörper verhält.

Da die Vibrationseinheiten recht nahe am Eingang liegen, engen sie diesen somit ziemlich ein. Da ja jeder Mann anders gebaut ist, kann es passieren, dass einige Probleme beim Eindringen haben könnten. Andere hingegen, wenn man es denn mag, werden bestimmt an dem engen Eingang ihre Freude haben.

Die Vibration fühlt sich am Penis rech angenehm an. Da das Material Superskin sehr weich und dehnbar ist, absorbiert es somit (leider) recht gut die Vibration, so dass diese sehr gedämpft wird. Die Reiznoppen im innern übertragen die Vibration, wie in der Beschreibung angekündigt, weniger gut auf den Penis. Man merkt es besonders wenn man tiefer eindringt. Bleibt man mit der Penisspitze (Eichel), vorne im Eingangsbereich, ist die Vibration angenehmer zu spüren. Ein Orgasmus alleine durch die Vibration, ohne jegliche Bewegungen, ist nicht möglich.
Der Orgasmus lässt auch hier nicht lange auf sich warten. Durch die Vibration finde ich ihn auch etwas besser als ohne die Vibrationseinheiten, aber das muss letztendlich jeder für sich selber herausfinden.

 
Die Reinigung

Wie bei allen anderen Fleshlight Modellen auch, ist die Reinigung recht einfach durchzuführen. Man nimmt das Insert einfach aus dem Gehäuse und reinigt es unter fließendem warmem Wasser. Da aber nicht genau geklärt ist, ob die Vibrationseinheiten Wasserdicht sind oder nicht, sollte man diese unbedingt vor dem Reinigen entfernen!

Durch die ganzen Reiznoppen im Innern können sich in den Zwischenräumen schnell Gleitgel und/oder Sperma Reste verfangen, so dass man schon mit etwas mehr Sorgfalt vorgehen sollte. Theoretisch lässt das Material es auch zu, dass man das Insert umkrempelt um es somit besser reinigen zu können.

Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass man dabei vorsichtig zu werke gehen sollte, da sonst das Material am Eingang (Gerade bei den Modellen mit einer Vagina) risse bekommen kann.

Das Gehäuse lässt sich ebenfalls mit einer milden Seife und waren Wasser reinigen.

Anschließend lässt man alles gut trocknen oder trocknet das Insert, sowie das Gehäuse, mit einem fusselfreien Tuch ab.

Damit der Kanal auch gut trocknen kann, sollte man den Masturbator für eine Weile ohne die beiden Deckel lagern.

Damit das Insert nach dem Reinigen und dem trocknen auch lange hält, sollte man es mit reinem Talkumpuder, oder mit den originalen Pflegemittel aus dem Hause Fleshlight,  einreiben. Zu beachten ist nur, dass man auch wirklich reines Talkum verwendet. Maisstärke und / oder Babypuder haben sich als nicht so gutes Pflegemittel erwiesen, da das Material „Superskin“ davon spröde und rissig werden kann.

 
Fazit

Die Idee eine Fleshlight mit einer Vibration zu verbinden ist vom Grundgedanken nicht verkehrt. Auch wenn man nicht alleine durch die Vibration zum Höhepunkt kommen kann, so ist diese doch als etwas „besonderes“ anzusehen, gerade wegen dem eigenen Insert.
Nachteilig ist wirklich die Handhabung an sich. Es ist schade, dass die Intensität der Vibration nicht regelbar ist, und das es keinen Ein- und Ausschalter auf der Gehäuseoberseite gibt. Gerade nach der Verwendung finde ich die Vibratoren störend, da diese ja noch laufen und man erst einmal das Insert aus dem Gehäuse entfernt werden muss, um sie auszuschalten.

 

Bewertung:

1 Punkt = sehr schlecht ; 5 Punkte = sehr gut

Verarbeitung: 5

Geruch: 5
Lautstärke: 4
Stimulation: 5
Handhabung: 3
Preis/Leistungsverhältnis: 5

Gesamtnote: 4,5
 
 
Bilder:
 

 

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