KYO Bound Kohai – Blowjob Masturbator

Dieser Bericht kann als Werbung oder als Produktplatzierung für das jeweilige Sextoy, Produkt und /oder dem Hersteller bzw. dem Shop angesehen werden.

Hier teste ich mal einen Blowjob-Masturbator. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können, dieses Toy hier soll den Oralsex beim „Mann“ simulieren, sprich, man soll mit diesem Toy hier das Gefühl erlangen, einen geblasen zu bekommen.
Ob das nun so stimmt und ob das Gefühl an Oralsex wirklich herankommt, wird dieser Test hier zeigen.

Bitte beachtet beim Lesen dieses Berichtes, dass hier nur meine Meinung wiedergegeben werden kann. Jeder empfindet ein solches Toy anders. Aber vielleicht kann man ja dem einen oder anderen eine kleine Entscheidungshilfe geben, sich dieses Toy hier zuzulegen.

Mir wurde dieses Toy von dem Japan-Toy Shop „motsutoys“`* zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür an dieser Stelle.


Hersteller und Verpackung

Hersteller ist die Firma KYO, die Hausmarke von Motsutoys.

Die Verpackung ist sehr ansprechend gestaltet. Ja, sogar „Geschmackvoll“, was man nicht von vielen Toys sagen kann. Das Design ist sehr schlicht gehalten was aber recht „Edel“ daherkommt.

Die Verpackung besteht aus einem festen Karton mit einem Schuber.
Den Schuber kann man mithilfe einer kleinen Schlaufe seitlich herausziehen. Man kann es sich wie eine kleine Schublade vorstellen, die man herauszieht.
In diesem Schuber liegt dann der Masturbator.

Auf der Unterseite findet man noch einen kleinen Aufkleber mit der Bezeichnung des Masturbators sowie einer Internetadresse des Herstellers und ein Bar-Code.


Inhalt der Verpackung

Im inneren des Schubers liegt nur der Masturbator, verpackt in einem Folienbeutel.
Ansonsten liegt nichts Weiteres bei.


Das Material

Der Masturbator besteht aus dem TPE-Material, was ja mittlerweile recht bekannt sein dürfte.

Die Außenseite besteht aus einem etwas festerem TPE-Material, was man schon beim Anfassen bemerkt.

Das Innere sowie der Eingang bestehen hingegen auch dem bekannten weicheren TPE-Material.

Das Spiel zwischen den etwas festeren Außen hülle und dem weicheren Inneren kommt beim Spielen sehr zugute, aber dazu später mehr…

Das Material hat einen leichten Eigengeruch, aber er ist nicht penetrant oder irgendwie störend.


Die Maße

Karton:

Länge:           ca.   20 cm
Breite:           ca.   12 cm
Höhe:             ca.  9,5 cm

Masturbator:

Länge (gesamt):                  ca. 15 cm
Durchmesser (hinten):       ca. 6,5 cm
Durchmesser (vorne):        ca.    8 cm

Gewicht:        ca. 403 g


Allgemeiner Ersteindruck

Der allgemeine Ersteindruck ist sehr gut. Kann man nicht anders sagen.
Alles ist sauber verarbeitet und nur beim Genaueren hinsehen kann man hier und da noch einen Gussgrat erkennen. Dieser stört den Gesamteindruck aber nicht.

Der Eingangsbereich, insbesondere die Mundpartie, ist sehr detailliert ausgearbeitet worden. Sogar an die Zähne wurde gedacht. Diese bestehen aus dem gleichen festeren TPE-Material wie die Außenseite des Masturbators.

Im Inneren kann man dann die Zunge erkennen und sogar ein Gaumenzäpfchen.
Alles in allem ist der Masturbator sehr schön und detailliert gestaltet worden.

Dieser Masturbator hat ja wieder Name schon vermuten lässt das Thema Bondage“ aufgegriffen. Auf einigen Produktfotos kann man auch sehen, wie dieser Masturbator mit der Kunst des „Shibari“ verschnürt wurde. Natürlich denkt man nun, dass der Masturbator auch so verschnürt nach Hause kommt oder zumindest so ein Seil oder Kordel beiliegt. Dem ist aber leider nicht so. In der Produktbeschreibung steht auch ganz unten, dass ein Seil nicht mit im Lieferumfang dabei ist. Ich persönlich finde das schade. Hier könnte der Hersteller ruhig ein solches Seil oder Kordel beifügen. Vielleicht noch mit einer kleinen Anleitung, wie man sein Toy nach den Regeln der „Shibari-Kunst“ verschnüren kann.


Die Verwendung

Der 1. Versuch war leider recht enttäuschend gewesen.

Nachdem ich mit großer Vorfreude den Masturbator zu Hand genommen und mein bestes Stück mit Gleitgel benetzt habe, hatte ich schon wieder einige Schwierigkeiten einzudringen. Ein relativ kleiner und enger Eingang in Verbindung mit Gleitgel ist schon eine glitschige Sache. Irgendwann habe ich dann den Dreh rausbekommen und konnte meine Penisspitze (die Eichel) in den Mund verschwinden sehen. Der Anblick hatte dann schon mal meine Fantasie angekurbelt.

Man konnte auch wunderbar die Zähne spüren, die zwar fest, aber auch nicht zu fest über die Eichel gerutscht sind. Leider war dann auch schon Schluss gewesen. Weiter kam ich nicht rein…

Nach der ersten Verwunderung und mehreren Versuchen doch tiefer einzudringen, bin ich dann doch noch dahintergekommen, warum es nicht weiterging. Schuld ist die Zunge. Die ist ja ziemlich realistisch nachempfunden, leider liegt sie etwas unglücklich und zwar so, dass die sich beim Eindringen hochklappt und damit den Tunnel versperrt. Die Penisspitze gerät also unter die Zunge und drück die Zunge hoch. Somit steckt man sprichwörtlich fest.
Nach einigen Versuchen, die Zunge beim Eindringen irgendwie unten zu halten, habe ich dann letztendlich genervt aufgegeben. Die Lust auf einen schönen Orgasmus war mir erst einmal vergangen…

Der 2. Versuch war umso besser.

Ich weiß nicht was, ich beim ersten Mal falsch gemacht habe. Jedenfalls der 2. Versuch, ein Tag später war viel besser. Diesmal konnte ich ohne Weiteres meinen Penis im Mund des Masturbators verschwinden lassen.

Im Inneren ist der Masturbator angenehm weich und durch die etwas festere Außen hülle hat man ihn auch sehr gut im Griff und kann ihn dadurch sehr gut führen. Da ja die Außenhülle fester ist als das Innere, gibt das Material somit nicht nach. Dadurch wird ein leichter Druck ausgeübt, was ein gewissen „Engegefühl erzeugt, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Das Gefühl nach dem Eindringen war sehr schön. Man spürt richtig, wie die Zähne über die Eichel gleiten und wie die Zunge an der Unterseite der Eichel am Penisbändchen (Frenulum breve), spielt. Diese Stelle ist eines der empfindlichsten Stelle am Penis und viele empfinden die Berührungen an dieser Stelle als sehr erregend. (Ich übrigens auch).

Wenn man tiefer eindringt, bekommt man gleich das Gefühl wie bei einem „Deep Throat“. Da das aber für mich nicht so befriedigend ist, bin ich lieber im vorderen Drittel geblieben, sprich im „Mundraum“. Aber das ist auch Geschmackssacke.

Das Gefühl beim Hin und her bewegen war sehr schön. Mit jeder Bewegung wurde dieses Gefühl immer besser und verstärkte sich. Es baute sich förmlich so ein „Spannungsbogen“ auf. Man kann es wie mit einer Flasche Sekt vergleichen, auf der Öffnung man seinen Daumen hält und beginnt die Flasche langsam zu schütteln. Der Druck steigt und steigt und man hat Mühe, seinen Daumen drauf zu halten, bis es nicht mehr geht. So erging es mir auch. Das Gefühl kann man eigentlich nicht beschreiben, man muss es einfach erleben.

Die Spannung hat sich dann in einen unheimlich schönen und intensiven Orgasmus entladen.


Die Reinigung

Da der Tunnel einmal komplett durchgeht und hinten offen ist, gestaltet sich die Reinigung als sehr einfach. Man kann den Masturbator einfach unter fließend warmem Wasser gut durchspülen.

Anschließend trocknet man ihn von außen gut ab und lässt ihn an einem trockenen Platz offen liegen, damit auch der Tunnel trocknen kann.

Ich empfehle auch hier wieder den „KYO – Onahole Quick Drying Stick“, der die Trocknungszeit um ein Erhebliches verkürzen kann.


Fazit

Ich habe schon so einige Toys ausprobiert und auch einige „Blowjob“ Masturbatoren, wovon jeder Hersteller verspricht, dass das Gefühl einem echten Blowjob sehr nahekommt. Bei diesem Toy hier kann ich sagen, diesmal stimmt die Aussage…! Ich hatte noch nie ein Toy gehabt, was einem echten Blowjob so nahekam wie mit diesem hier. Andere mögen vielleicht anderer Meinung sein, aber ich bleibe bei meiner Aussage.

Ich hatte selten einen so schönen und unheimlich befriedigenden Orgasmus gehabt wie mit diesem Masturbator hier. Der Orgasmus war zwar nicht so schön wie beim richtigen Sex mit meiner Frau, aber er kam dem schon sehr, sehr nahe.

Schade ist nur, weil sich das Thema des Masturbators sich um Bondage dreht, leider kein Seil oder Ähnliches dabei liegt, um den Masturbator nach den Regeln des Shibari zu verschnüren. Dafür muss ich leider einen Punkt abziehen.

Ansonsten kann ich diesen Masturbator hier einen wirklich ans Herz legen.


Geeignet für:

Anfänger – Fortgeschrittene – Experten


Positiv / Negativ

PositivNegativ
Guter “Gripp”Kein Seil oder Kordel beiliegend
Sehr schönes DesignMundöffnung etwas sehr klein geraten
Sehr realistisch im InnernDie Zunge kann den eigentlichen Kanal versperren
Sehr realistisches Gefühl
Leicht zu reinigen


Dieser Bericht kann auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.


Bilder:

Wenn man an dieser Lasche zieht, kann man den Schuber mit dem Masturbator herausziehen.
Wenn man das Loch mit einem Finger verschließt, erzeugt man im Inneren einen leichten Unterdruck …
Das Innere ist sehr realistisch nachgebildet worden.

Video:

Das innere des KYO Bound Kohai – Blowjob Masturbator´s
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